Kurze Zeit und viele Diskussionen später wurde daraus die
Kraut und Rüben Lebensmittelvertriebs GmbH mit
Anfang der 80er Jahre war das Angebot an biologisch erzeugtem
Obst und Gemüse vor allem in West-Berlin, ohne Belieferung aus dem Umland, recht gering, aber es gab durch die Anti-AkW-Bewegung enge Kontakte zum Wendland und der „Rübenexpress“ (bestehend aus
unserem LKW und viel Einsatz) entstand.
Gemeinsam mit anderen Kollektiven fuhren wir regelmäßige Touren
zu den „Bio-Bauern“ und brachten das z. T. selbst mitgeerntete
Gemüse nach Berlin, wo es dann nicht nur verteilt, sondern im
Winter auch eingelagert werden musste. Eine übliche Winterarbeit
war z.B., die Wendlandmöhren im Keller eines besetzten Hauses
erst in selbstgebaute Sandmieten ein- und später zum Verkauf
wieder auszubuddeln oder nachts in einer Kneipe auf die Ankunft
von einem LKW voller Kartoffeln zum Abladen zu warten.
Den weitaus größten Teil des Obst- und Gemüseangebots kauften
wir allerdings Nacht für Nacht auf dem Fruchthof.
Das Trockensortiment war eine häufig diskutierte Mischung aus
Mit den Jahren wuchsen die Naturkostszene und das Sortiment.
Wir vergrößerten den Laden und das Kollektiv auf bis zu 13
Personen. Die Fluktuation war groß, die Professionalisierung gering,
die Entscheidungsprozesse schwierig und das Geld äußerst knapp.
1989 kam es zu einer Kollektivkrise, die bestehende Gruppe wollte
aufhören. Die Nachfolgegruppe ist, mit seither wenigen personellen
Veränderungen, das heutige Krauti-Frauenkollektiv. Einige von
uns hatten schon vorher im Krauti-Kollektiv gearbeitet. Gemein-
sam mit den anderen Frauen wiedereröffneten wir den alt-neuen
Laden, nach einem Umbau, mit verändertem Sortiment als
reinen Naturkostladen.
Inzwischen sind schon wieder viele Jahre vergangen; das Umland
und mit ihm viele Bio-Betriebe liegen quasi vor der Tür, Stadt und
Kiez haben sich gewandelt, die Naturkost führt längst kein Nischen-
dasein mehr, und damit haben sich natürlich auch die Bedingungen
unserer Arbeit verändert: Die ökologisch begrüßenswerte stetige
Vergrößerung des Bio-Marktes führt zu ebenso stetig wachsendem
Konkurrenzdruck auf Anbau, Herstellung und Vermarktung, auch
mit den aus anderen Bereichen bekannten Folgen.
Unser Sortiment aber wird weiterhin durch bestimmte Ansprüche geprägt:
Seit 2002 sind wir Ausbildungsbetrieb und bieten außerdem
Praktikumsplätze u. a.
Vom Beginn bis heute arbeiten wir kollektiv, d.h.:
Auch wenn das manchmal schwierig ist – wir wünschen uns keine
andere Arbeitsform und sind stolz darauf, mit ihr die vielen Jahre
und zahlreichen Veränderungen geschafft zu haben.
Mehr zur Kraut & Rüben Story in der TAZ (vom 23.09.2008) »
Unsere LieferantInnenUnser Angebot ist, neben den Großhandelswaren verschiedenerAnbieterInnen – geprägt von teilweise langjährigen, aber auch von immer wieder neuen Geschäftsbeziehungen zu DirektvermarkterInnen, kleineren AnbieterInnen, Kooperativen und Kollektiven. Bäckereien: Bei der Wahl der uns beliefernden Bäckereien haben wir neben Handarbeit und Qualität soweit möglich auch immer auf räumliche Nähe = kurze Lieferwege Wert gelegt. |
| www.die-backstube.de |
Backstube |
Das Kreuzberger Bäckereikollektiv ist seit seiner Gründung 1981 unser Hauptlieferant für Brot und Brötchen. |
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| www.mehlwurm.de | Mehlwurm | Bäckereikollektiv aus Neukölln, das 2008 sein 25jähriges Jubiläum feierte und uns ebenfalls schon lange verbunden ist. |
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| www.ciabatoni.de | Ciabatoni und Crossini | Bäckerei in Friedrichshain, dessen Gründer, ein Konditormeister, sich auf biologische Weißmehlbackwaren spezialisiert hat. |
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| www.drachenbrot.de | Drachenbrot | Die traditionell arbeitende Bäckerei aus Klosterdorf in der märkischen Schweiz beliefert uns mit verschiedenen Broten aus dem Holzbackofen. |
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| Karl Baden | Bioland-Betrieb seit 1985. Beliefert uns mit Eiern, Obst und Gemüse, Kartoffeln und Apfelsaft von seinem und umliegenden Höfen und beantwortet geduldig alle Städterfragen zu Tierhaltung und Anbau. |
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| www.gut-krauscha.de | Gut Krauscha | Das in der Oberlausitz nördlich von Görlitz ansässige Gut Krauscha wurde 2006 aus dem Stadtgut Görlitz ausgegliedert und ist ein eigenständiger Familienbetrieb. Neben Rinderzucht und Getreide- anbau werden auf dem Gut hochwertige Feinkostkonserven (Huhn und Rind) und Apfelsaft (DLG-Goldmedaille 2007) hergestellt und zusammen mit Bio-Produkten aus der Region vermarktet. |
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| www.ilgermano.de | Mose Sanna | In Berlin lebender Sarde, der Käse, Wein und saisonales Obst und Gemüse aus seiner Heimat importiert und hier vertreibt. |
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| Heims Käse | Christian Heim beliefert uns seit Jahren mit Käsespezialitäten aus dem Allgäu und aus Österreich. |
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| www.weingut-sauer.com | Heiner Sauer | Das Weingut H.Sauer, von dem wir direkt beliefert werden, liegt im Bereich der Südlichen Weinstraße (Pfalz) und ist seit 1987 Mitglied im Biolandverband. Der Weinberg wird als lebendiges Biotop verstanden, in dem sich außer den Reben viele Pflanzen und Tiere wohlfühlen. Seine Weine sind bereits mehrfach mit Medaillen ausgezeichnet worden. |
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| Urupia | Urupia ist eine Kommune im süditalienischen Salento, die 1995 von Menschen aus Salento und Berlin gegründet wurde und von Anfang an biologische Landwirtschaft betreibt. Wir führen Olivenöl und Wein der Kommune, beides zwar nicht bio-zertifiziert, von der Bioqualität sind wir jedoch durch unsere direkten Kontakte überzeugt. |
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| Mohr und Müller | Die Bioland-Imkerei Mohr und Müller aus Trebnitz in Märkisch-Oderland/ Brandenburg beliefert uns mit den verschiedensten Sorten- und Mischhonigen. |
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| Keimzelle | Ökologisches Saatgut beziehen wir von dem kleinen Betrieb Keimzelle aus Vichel in der Ostprignitz im Nordwesten Branden- burgs. Besonderer Wert wird auf Handarbeit, Freilandanbau und auf den Erhalt alter, robuster und regional angepasster Sorten gelegt. |
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Impressum und KontaktKraut und Rüben Lebensmittelvertriebs GmbH
Geschäftsführerinnen: Diensteanbieter i. S. TMG
webdesign webture · onlinedesign · webdesignSabine Rahe, Tel.: 030 - 788 92 1 90 web: www.webture.eu
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